Generationenaustausch in China.
Das chinesische Pendant zu Tiktok heisst Douyin und ist ebenso beliebt bei Jugendlichen und Junggebliebenen. Ursprünglich war die chinesische App ins Leben gerufen worden um kurze Tanzvideos – unter anderem auf öffentlichen Plätzen und vor bedeutenden Monumenten zu teilen.
Ein Trend, der sich seit Kurzem in China breit macht, lässt einen herzhaft schmunzeln: In vielen chinesischen Städten ist es nämlich gang und gäbe, dass ältere Menschen auf öffentlichen Plätzen vor laufender Kamera Gruppentänze aufführen. Leuchtreklamen und Nebelmaschinen gehören ebenso zum Standard-Equipment wie Stative und Handys. Die Videos werden dann von einem technisch versierten Mitglied auf der beliebten Social Media-Plattform hochgeladen und mit der Fangemeinde geteilt. Beliebter Hotspot für die Tanzaufführungen: Bubbletea-Shops, denn dort verbringt das junge Zielpublikum seine Freizeit. Was die Jungen können, beherrschen die Alten schon lange.
